Kategorie: Cloud

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IOS 9 mit Schluckauf

Wenn es um Apple-Produkte geht, dann sind unsere Erwartungen hoch. Kein Wunder: Sie kosten sie weit mehr als die Windows-Erzeugnisse. Apple besticht vor allem durch zwei Dinge, langlebige Hardware und kinderleicht zu bedienende Software. Beides war zu Zeiten von Steve Jobs gewährleistet.

Heutzutage mehren sich Stimmen, die zweifeln, ob die Nachfolger des Apple-Gurus tatsächlich den Ruf bewahren können. IOS 9, das Betriebssystem für iPhones, iPads und iPods Touch, ist ein Beispiel dafür. Obwohl es positive Neuerungen einführt, ist auch die Liste der Glitches lang. Das beweist, dass die Leute von Apple auch nur mit Wasser kochen und die Peitsche ihres einstigen Zuchtherren Steve Jobs zu fehlen scheint.

Hier sind die gängigen Glitches von IOS 9

1. Gerät läuft langsam, alles verzögert sich

Das größte Problem war kurz nach dem Veröffentlichen das Updates, dass IOS 9 nicht wenige iPhones völlig unbenutzbar gemacht hat. Apple erklärte das mit einer Überlastung der Servers, die dazu führte, dass zahlreiche Updates stecken blieben. Allerdings gibt es immer noch Klagen, dass Geräte nach dem Update sehr langsam laufen. In diesem Fall empfiehlt sich ein Neustart. Wer ein älteres Gerät besitzt, kann versuchen, ein paar Funktionen abzuschalten, zum Beispiel in Einstellungen/Allgemein unter Bedienungshilfen Bewegung reduzieren. Wenn weiter Sand im Getriebe ist, kann man nur auf das nächste Update hoffen.

2. WLAN funktioniert nicht

Mit dem WLAN und dem mobilen Netz gibt es viele Probleme bei IOS 9. Der WLAN-Assist soll dafür sorgen, dass ein Gerät immer das beste Netz auswählt. Die Theorie scheint hier besser zu funktionieren als die Praxis. Falls man das Gerät nicht in das WLAN einklinken kann, sollte man zuerst versuchen, den WLAN Assist abzuschalten (Einstellungen/Mobiles Netz/WLAN Assist). Manchmal hilft es auch, ganz einfach Mobiles Netz ab- und wieder anzuschalten. Dazwischen sollte man mindestens 30 Sekunden verstreichen lassen.

Bei den WLAN Einstellungen kann man probieren, zunächst einmal das WLAN ab- und wieder anzuschalten. Manchmal hilft es auch, vorübergehend den Flugmodus anzutippen. Wenn gar nichts mehr geht in Sachen WLAN, empfiehlt es sich, die gesamten Einstellungen zu löschen und von vorn anzufangen. Dafür braucht man alle Passwörter für die benutzten Netzwerke. (Die beste Methode, Passwörter zu bewahren, ist altmodisch auf einem Stück Papier an einem sicheren Ort.)

Die Radikalkur beginnt mit Einstellungen, gefolgt von Allgemein, Zurücksetzen, alle Einstellungen zurücksetzen.

3. Screen bleibt stecken

Ein eingefrorener Bildschirm kann manchmal behoben werden, indem man das Gerät an ein Mac-Book oder einen großen Mac anschließt. Falls das nichts hilft, sollte Ab- und Anschalten über den Start-Knopf das Problem lösen.

4. Gamecenter mag nicht

Das Gamecenter funktioniert bei einigen Nutzern überhaupt nicht mehr nach dem Upgrade. Hier hilft es im Moment nur, auf ein Update zu warten, weil die Frist zur Rückkehr zu IOS 8.4.1 verstrichen ist.

5. Bluetooth Probleme

Wenn es mit dem Bluetooth Probleme gibt, sollte man versuchen, alle Geräte in den Einstellungen neu anzuschließen. Manchmal hilft auch ein Reboot. Wenn alles nichts fruchtet, dann empfiehlt sich die oben beschriebene Radikalkur. Datensicherung sollte man nicht vergessen.

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Die Private Cloud

Die Technologie des Cloud-Hostings ist auf dem Vormarsch und führt zu stabileren und robusteren Plattformen bei ihren Softwarelösungen. In der Vergangenheit speicherte ein entfernter Server seine Daten auf einer virtualisierten Plattform, auf die berechtigte Benutzer zugreifen konnten. Der nächste Schritt, Daten in eine Cloud auszulagern, bietet einem Unternehmen vereinfachten Zugriff für mehr Nutzer.

Mit der Zeit fand die Idee des Cloud-Hostings größeren Anklang und es entstanden verschiedene neue Klassifizierungen der Cloud-Umgebung. Eine Private Cloud ist eine dieser Klassifizierungen, die dazu dient, Daten in einer kontrollierten zentralen Umgebungen zu sichern. Ihr Zweck ist, durch verbesserte Sicherheit und höhere Flexibilität dem Anwender überzeugende Vorteile zu bieten, um Komplikationen im Zusammenhang mit dem Server-Management zu umgehen. Viele Unternehmen haben mittlerweile erkannt, dass mit wenig Zeitaufwand, Mühe und Kosten eine maßgeschneiderte Lösung für die Auslagerung der Daten in einer Private Cloud zu finden ist.

Private Clouds werden in zwei Kategorien eingeteilt. Gehostete private Cloud-Lösungen und Server-Parks, die sich vor Ort beim Unternehmen befinden.

Ein Beispiel einer gehosteten Private-Cloud-Lösung

Wer heute beispielsweise bei Google nach Möglichkeiten sucht, um die optimale Cloud-Umgebung für sein Unternehmen zu finden, erhält eine kaum überschaubare Liste von verwalteten Hosting-Lösungen. Diese bestehen in der Regel aus gehosteten privaten Cloud-Lösungen, unabhängig davon, ob ein Cloud-Anbieter die Server in seinen eigenen Rechenzentren verwaltet oder selbst bei einem dritten Anbieter gemietet hat.

Die Vorteile des Hostings eines Servers einer gehosteten Private-Cloud-Lösung sind vielfältig. Im Fall der gehosteten Private-Cloud-Lösung unterliegt das Sicherheitsmanagement in der Verantwortung des vermittelnden Drittanbieters. Bei einer Cloud-Infrastruktur muss der Kunden allerdings in Sicherheits- und Kontrollpraktiken investieren, um seinen Service bereitstellen zu können. Er erhält zudem zusätzliche Ressourcen, hohe Skalierbarkeit, ein benutzerfreundliches Dashboard und technischen Support, um eine zuverlässige Serververwaltung zu gewährleisten. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Anwender viele private Cloud-Dienste zusammen mit verschiedenen Cloud-Service-Providern zu einem niedrigen Preis in Anspruch nehmen kann. Dabei spart er Kosten für den Kauf von Hardware, Personaleinsatz und Energie, die für die Verwaltung und Wartung des eigenen Servers andernfalls anfielen.